Bäume
✌🏻
High Five,
da bin ich wieder. Auch dieser Januar war wieder der Rückzugsmonat des Jahres. Ich habe mich selbst aus dem Spiel genommen und den Verzicht erkundet: kein Zucker, kein Kaffee, keine News, wenig Social Media – und letzte Woche habe ich gefastet.
Immer wieder hatte ich Shi Heng Yi im Ohr, der im Podcast sagte, dass das Leben immer für einen Ausgleich sorgt. Entweder man sorgt selbst dafür, oder etwas sorgt dafür.
Ende des letzten Jahres habe ich mich häufig wie Carmy, die Hauptfigur der Serie „The Bear“, gefühlt: jemand, der versucht, das oft selbst kreierte Chaos zu managen und das Chaos, das in der Zukunft daraus wiederum entstehen könnte, schon vorab zu antizipieren. Unmöglich – und eine komplette Selbstüberschätzung.
Zum Abschluss der Fastenwoche fragte mich die Ärztin, was ich denn anders machen möchte, wenn ich wieder zu Hause bin. Ich antwortete: nichts. Inzwischen weiß ich zu gut, dass es für mich ohne Chaos nicht geht, weil ich das so sehr liebe. Was ich versuchen will, ist, das Chaos zu akzeptieren und darin gelassener zu werden.
Ich freue mich auf das Jahr im Hotel. Durch den freien Monat konnte ich gute Energie sammeln – nicht, um Bäume auszureißen, sondern um ein paar neue zu pflanzen.
AUS DEM HOTEL
Während ich in der Auszeit war, lief das Hotel Matze Retreat. Danke für die vielen positiven Nachrichten dazu. Ich glaube, das machen wir im kommenden Januar wieder und werden auch dazwischen mehr über die Dinge sprechen, die unser Leben besser und weniger ängstlich machen. Am Mittwoch ist die letzte Folge aus der Miniserie mit Gulia Enders erschienen. Wenn ihr gerade mit eurem Körper struggelt, dann wird die euch helfen.
Das Kartenset FAMILIE gibt es wieder im beherzt Shop.
MEINE HIGH FIVES! AUS DEM JANUAR
1. Ein Hotel
Meine Fastenzeit habe ich im Tannerhof in Bayrisch Zell verbracht. Ein über Generationen geführtes Hotel, was sich um die unterschiedlichsten Rückzugsbedürfnisse der Gäste kümmert. In den Zimmern gibt es keinen Fernseher, Internet ist eher mau, die Dielen knartzen und am Abend treffen sich die Gäste, um vorm Kamin zu lesen.
2. Ein Puls
Im Januar habe ich “The Beast in Me” auf Netflix gebinched. Claire Danes spielt eine geplagte Autorin, die einen neuen Nachbarn bekommt - der ein Multimillionär und vielleicht ein Mörder ist. Hört sich etwas joar an? Glaubt mir, mit jeder Folge geht der Puls hoch. Einerseits ein fast klassischer Thriller, aber auch eine Erkundung darüber, wie Reichtum und Macht Menschen verändern und die Frage: Wie viele Probleme lassen sich mit Geld lösen?
Eine Werbung
Wie oben geschrieben, ist der Januar für mich der Versuch, wieder klarer zu kommen. Vielleicht kennt ihr das auch: Gegen Jahresende rutscht der Fokus oft weg – zu viele Termine, Feiern, wenig Rhythmus. Im Januar habe ich auf viel verzichtet, aber darauf geachtet, dass AG1 jeden Tag am Start ist. Seit über sechs Jahren gehört es zu meinem Morgen. Ein Löffel ins Wasser, kurz shaken, fertig. Für mich eine einfache Unterstützung für Immunsystem, Verdauung, Fokus & Energie – ohne Koffein-Crash. AG1 enthält über 70 Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Bakterienkulturen. Wichtig für mich: AG1 wird wissenschaftlich untersucht, unabhängig getestet und zertifiziert.
Auf https://drinkag1.com/matze-nl gibt es aktuell ein limitiertes Angebot mit 900ml Edelstahl-Tumbler und 5 Travel Packs gratis zum Abo.
Außerdem: Das Familienkartenset ist wieder online bestellbar und “Weihnachten im Hotel Matze 2026” ist ausverkauft.
3. Ein Regelwerk
Für Menschen, denen Regeln helfen, empfehle ich dieses Video von Ryan Holiday. Darin findet ihr 26 stoische Regeln für 2026. Mein Favorit: Put every impression to the test.
4. Eine Existenz
Im Januar habe ich mich weiter mit den Büchern von Karl Ove Knausgård beschäftigt. Ich bräuchte ein ganzes Jahr dafür. Ich habe weiterhin seine “My Struggle”-Reihe gehört und seine neuen Essays “Im Augenblick” gelesen. Wie dieser Mensch über Kunst, Reisen, Alltägliches und sich selbst nachdenkt, fasziniert mich. Der Buchrücken fragt: Was ist es, was unsere Welt und letztendlich unsere Wahrnehmung formt? Nur einer wie Knausgård kann einer Antwort näher kommen.
5. Ein Zitat
Ein Mensch, dem nicht jeden Tag wenigstens eine Stunde gehört, ist kein Mensch. - Martin Buber
Wünsche Euch ein schönes Wochenende.
Matze ✌🏻


Hallo Matzr,
ich bin zurück. Wieder im Netz..
Ich lese / höre dich gern. Ich bin 80 Jahre. Ich habe Bücher über Bücher auf menem TOLINO.
: Ich schaffe das nicht. mehr. Es sind andere Autoren : Prof. Blonelli, Prof. Hühter u.a.
Bücher zur Psychologie. Oder ich sehe mir :"Sternstunden der Philsophie an.
Ich habe mit 52 Jahren Philosophie, Dt. Literaturwissenschaft studiert.
Jetzt bin ich Frau im Schatten. Selfi im Jan. 2026 im Großen Garten Dresden..
Hi Matze,
ein todtrauriger und wunderschöner Roman in deutscher Sprache - Jakob der Lügner von Jurek Becker - beginnt und endet mit der Erklärung des Erzählers, warum Bäume für ihn das Wichtigste im Leben sind. Lies es, es ist ein Buch darüber, wie man unter schlimmsten Umständen ein Mensch bleibt. Zu diesem Thema gibt es kein besseres.